Szene
Triker

Die Zeitschrift für Szene-Triker

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Vorwort Heft 4/2013

Dieter, der Chefredakteur

alias „Sachsendieter“

alias „DJ Erna“ ...

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Portale  –  Pforten zum (Un-)Wissen

Sie haben etwas magisches an sich - Portale, Tore und auch Pforten. Man möchte diese durchqueren, in der Hoffnung, jenseits der Öffnung etwas ganz tolles vorzufinden oder in eine andere Sphäre einzutauchen. Selbst in Kindermärchen trifft man auf Tore, die in eine andere Welt führen. Denkt man nur an „Frau Holle“, so erinnert sich manche(r) an den Brunnen, durch welchen man im Winter auf eine Wiese mit Blumen, einem Brotbackofen und Apfelbäumen gelangt. Der Weg zurück führt durch ein Tor, unter dem es je nach Fleiß Gold oder Pech rieselt.

In der Zeit der digitalen Medien tauchen zumeist junge Menschen durch ihren PC, ihr Smart- bzw.- i-Phone in eine andere Welt ein, in der sie ein Labyrinth von Portalen, die sich manchmal nur mit einem Passwort öffnen lassen, vorfinden. Manch einem fällt es schwer, den Rückweg aus der virtuellen Welt in die reale Welt, in sein eigenes Leben zu finden. Sicher bietet das Internet einen schier unerschöpflichen Fundus an Wissen und für das tägliche Leben wichtige Informationen. Da das Internet allerdings auch ein Tummelplatz unseriöser Elemente und Phantasten ist, die ihre Behauptungen und Meinungen auf den ersten Blick durchaus glaubhaft an den Mann / die Frau bringen, heißt es, Augen und Ohren aufzubehalten und den eigenen Verstand zu schärfen. Alle Internetnutzer sind bemüht, ihren PC vor Viren, Würmern und anderen Schädlingen zu schützen. Man sollte auf seiner eigene Bio-Festplatte (Gehirn) vor allem Dinge, die für das eigene Leben wichtig sind, abspeichern und keinen Platz für „digitalen Müll“ zulassen. Goethe würde heutzutage sicher konstatieren: „Ein Blick ins Internet und zwei ins Leben - das mag die richtige Mischung geben.“

Die Zeitschrift „TrikerSzene“ spiegelt eine Fassette dieses wahren Lebens wider. Nämlich die des Trikerlebens.  Nun beanspruchen die Macher dieses Heftes sicherlich nicht, das Non Plus Ultra zu sein. Aber auf jeden Fall beanspruchen sie, Triker zu sein.  Und wer, wenn nicht die Triker sind berechtigt, über dieses Leben zu berichten, und das tun sie denn auch... Der große Bildkalender der TS brachte die Kritik, es seien keine oder kaum luftgekühlte Trikes abgebildet. Naja, keine ist erstmal falsch... und kaum ist relativ. Bei 12 Monatsblättern haben wir eben auch nur 12 Seiten und in diesem Falle 12 Trikes abzubilden. Manche Leser (und Besteller) haben es immer noch nicht so richtig geschnallt: Ihr bestimmt im Wesentlichen mit, wie und was aus dem Verlag „TrikerSzene“ angeboten wird. Wenn ihr nichts beisteuert, bleibt eben nur das, was andere beisteuern. So ist das.... 

Das sogenannte „Winterheft“ ist immer eine Art „Resteverwertung“, denn alles, was nicht bis zum Ende der Saison erlebt und aufgeschrieben ist, kann auch nicht in diesem Heft erscheinen. Aber ich denke schon, dass wieder eine Reihe interessanter Themen gefunden wurden. Der Schwerpunkt ist mehr oder weniger das Thema: Was machen Triker eigentlich im Winter? Die Antwort dazu: Schrauben und Feiern - findet ihr im Heft. Natürlich ist auch wieder der obligatorische Reisebericht dabei. Zu den technischen Berichten machen wir dann mal ein Sonderheft, wenn die Schrauber liefern, die versprochen und bisher nicht geliefert haben.... Eine gute Saison 2014 wünscht co Dieter

Vorwort Heft 1/2014

Eigentlich wollte ich ja dieses mal quer über die Seite schreiben: „Mir ist nichts eingefallen“. Das wäre ja vielleicht ganz witzig, aber auch eine gehörige Platzverschwendung. Mögen mir doch dann alle Einsender der in diesem Heft abgedruckten Artikel nachtragen, das ich einige Texte gekürzt und einige Fotos recht klein abgedruckt habe. Und das will ich ja nicht riskieren. Es sind wieder eine Fülle von Information und Beiträgen zusammen gekommen und ich habe wieder mal ein paar Schreiberlinge auf Triker-Treffen persönlich kennen gelernt. Das ist für mich besonders spannend, hat man sich doch beim Redigieren der Beiträge schon ein optisches und charakterliches Bild gemacht. Sitzt man sich dann von Angesicht zu Angesicht gegenüber, sieht die Sache wieder ganz anders aus... Ein gedrucktes Wort ist so endgültig. Das steht eben da und lässt sich nicht oder nur schwer zurück nehmen. Ein lockeres Gespräch über längere Zeit bietet da mehr Varianz. Da spielen auch Tonfall, Atempause oder Dialekt eine Rolle. Der selbe Witz in bayrisch oder in sächsisch erzählt wird immer unterschiedlich ankommen. Und der Bayer lacht gerne mal über den Sachsen, selbst wenn er den Gag nicht verstanden hat.... Lachen verbindet eben...

In der Zeitschrift „TrikerSzene“ lest ihr ja meist in Hochdeutsch, wenn es auch hier und da mal holpert. Wir hatten aber schon Beiträge in Platt... mit Übersetzung. Also legt die Zeitschrift beiseite, schwingt euch auf euer Trike und fahrt zum nächsten Trikertreffpunkt. Sei es ein Trikertreffen, eine Händlerpräsentation oder eine Benefizaktion. Mit seinem Hobby Spaß haben, Leute treffen und/oder auch noch Gutes dabei tun ist doch eine feine Sache. In dieser Ausgabe findet ihr wieder einige Anregungen dazu.

Alte Bücher

Sie sind ein wenig vergilbt und fleckig - Bücher die viele Jahre auf dem „Buckel“ haben. Manchmal möchte man über Beiträge von damals schmunzeln, gewiss wird man in ein paar Jahren manche Anschauung von heute ebenso belächeln. Sicher wurde ein solches Buch zur früher viel gründlicher gelesen als heutige Printmedien, gab es doch weder Radio, Fernsehen, Kino noch Internet!

Alte Trikes

Heute fahre ich Trike. Als ich mich meinem Fahrzeug nähere, sehe ich, dass ein Vogel, es muss ein ziemlich großer gewesen sein, auf mein Trike geschissen hat. Also hole ich Wassereimer und Lappen und putze den Vogelschiss weg. Nun sieht man jedoch, dass die Stelle, die ich gerade putzte, wesentlich sauberer aussieht, wie der Rest des Fahrzeuges. Na, da werde ich eben das Trike komplett waschen. Nun glänzt es wieder. Aber der Chrom und das Edelstahl sieht an den Stellen, die das Putzwasser abbekommen haben, reichlich milchig aus. Eine glänzende Karosse, aber matter Chrom ist ein NOGO...

SUPEROL BIKE POLISH ist auch für das Polieren von Trikes geeignet. Das Wienern von Speichen gehört eindeutig zu meinen Lieblingsaufgaben. Irgendwie ist putzen entspannend. Mein Heimatsender dudelt im Hintergrund. Der Wetterbericht kündigt eine Regenfront an. Ich fahre das Trike unters Carport und greife zu einem Buch...

Da sieht man wieder einmal, Trike fahren ist ein rundherum entspannendes Hobby.              dieter

Vorwort Heft 2/2014

Eigentlich habe ich einen ausgesprochen gut ausgeprägten Orientierungssinn. Ein Blick auf Stadtplan oder Landkarte und ich weiß bis in alle Ewigkeit, wie ich an den fixierten Punkt komme. Die Strecke hat sich fest in mein Kleinhirn eingebrannt und wartet auf Abruf.... Das funktioniert  Tag und Nacht, im Auto, auf dem Motorrad oder Trike. Diese Fähig-keit hat mir schon manche Bewunderung eingebracht und anerkennendes Schulter klopfen. Wenn es heißt, in der Gruppe zu fahren, sollte es ja eigentlich normal sein, dass das am wenigsten stark motorisierte Fahrzeug den Konvoi anführt. Der untermotorisierte Triker darf die Geschwindigkeit bestimmen, hat aber gleichzeitig die Aufgabe, den Weg zu finden. Gut ist das, wenn schwacher Motor und starker Orientierungssinn aufeinander treffen. Die Konstellation schwacher Motor und schwacher Orientierungssinn führt da schon manchmal zu Umwegen, weil man sich verfahren hat.... Im Umkehrschluss hieße das, dass Triker mit guter Orientierung eigentlich immer ein schwaches Fahrzeug fahren müssten, damit sie vorn fahren dürfen. Andererseits müssten Triker mit schwacher Orientierung stärkere Motoren bevorzugen, damit sie weiter hinten fahren.... in unserer Truppe fahren meistens die REWACO-Fahrer hinten... sind nun die Motoren schwach oder... Naja, jedenfalls hatte ich irgendwann einmal keine Lust mehr auf vorn und kaufte mir...

Nun weiss ich zwar meist, wo es lang geht, aber wenn dann mal wieder eine Schikane in Form einer Umleitung in meine Planung eingebaut wurde, muss ich doch mal wieder einen Blick auf die Karte werfen. Sitzt meine Holde hinten drauf, mussten wir bisher nicht einmal anhalten. Sie hat zwar Null Orientierungssinn, aber kann ausgezeichnet Karte lesen. Klopft sie mir auf die linke Schulter, muss ich die nächste Kreuzung links fahren... klopft sie mir auf die rechte Schulter.... Klopft sie auf den Helm muss sie pullern.... Wir haben jetzt so eine nette Wechselsprechanlage, bei der man sich auch bei hohen Geschwindigkeiten noch locker unterhalten kann, aber das mit dem Schulter klopfen haben wir bei behalten. Ihr kennt ja das Problem der Frauen mit links und rechts...  In letzter Zeit benötigt aber meine Gute eine Lesebrille und immer gerade dann, wenn ich nicht mehr weiss wo es lang geht hat sie die nicht auf..... Da kaufte ich ein Navigationsgerät. Natürlich eines für das Auto. Das ist erstens preiswerter und zweitens hat es ein größeres Display. Damit das Ding nicht feucht wird, kam es natürlich in eine Tasche hinter ein Folienfenster. Klasse Leute... nie mehr nach dem Weg fragen... Zumindest im halb Dusteren konnte man schön die Strecke ablesen, obwohl hinter der Folie der Kontrast schon sehr zu wünschen übrig liess. Aber sobald die Sonne schien, war Schicht im Schacht. Da musste man eben mal im Schatten anhalten, um auf dem Navi nach dem Weg zu suchen. Ja, moderne Technik sorgt eben ab und zu für zwanghafte Pausen. Ich überlegte lange, ob ich wohl doch ein Motorradnavi kaufen sollte. Und die Dinger funktionieren wirklich auch in praller Sonne, man kann sie mit Handschuhen bedienen und die Straßen ansagende ELFRIEDE über Bluetooth nervt einem im Ohr.... „Bitte wenden... bei der nächsten Gelegenheit... bitte wenden...“ Aber irgendwie fehlt mir das Schulter klopfen meiner Sozia... rechte Schulter... nächste Kreuzung nach rechts....         dd